SV Oberlindhart 1932 e. V.
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Saison 2022/2023 -A-Klasse Mallersdorf
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**Kracher gegen Kläham**Kracher gegen Kläham**Kracher gegen Kläham**



Samstag, 17.09.2022
SV Oberlindhart II - SV Kläham II - 13.00 Uhr
SV Oberlindhart I - SV Kläham I - 15.00 Uhr


Weitere Ergebnisse und Tabellen des SVO:


Vorbericht Sonntag, 11.09.2022
SV Oberlindhart - SV Pattendorf

Heute, am 17. September, an dem Martin Luginger, langjähriger Stammspieler in der Ersten und langjähriger Schriftführer unseres SVO seinen 36. Geburtstag - herzlichen Glückwunsch auch von dieser Stelle aus – feiert, steht die Partie gegen die Athleten des SV Kläham auf dem Programm, die wir zusammen mit ihrem Anhang auf das Herzlichste bei uns in Oberlindhart begrüßen.

Was neben unserem heutigen Spiel ebenfalls noch von Bedeutung ist? Natürlich das Weinfest im Roßmannstadl, zu dem alle Fußballanhänger selbstverständlich herzlich eingeladen sind:

Wir heißen mit dem SV den aktuellen Tabellenvierten unseres Klassements willkommen. In der vergangenen Saison belegte unser Rivale aus dem Süden den, ja, vierten Tabellenplatz, die Aufstiegsränge verfehlte man nur knapp. Diese Saison peilt man das genau an, die Aufstiegsränge, und hat sich mit Tobias Steiger (SG Rottenburg/Oberhatzkofen) und Markus Baumgartner (SV Gündlkofen) gezielt verstärkt, Abgänge waren keine zu verzeichnen, die Truppe ist also noch stärker als in der vergangenen Spielzeit einzuschätzen! Auf der Brücke des Klähamer Dampfers hat mit Christian Forster – von dieser Stelle aus ein besonders herzliches Grüß Gott an ihn! - ein in Oberlindhart bekanntes Gesicht das Ruder übernommen.

Unsere Gäste hatten ein äußerst anspruchsvolles Auftaktprogramm zu bewältigen: nach dem 3-0 im Premierenspiel gegen Neufahrn erkämpfte man im zweiten Match in Mallersdorf ein 3-3, dem eine 1-4-Niederlage gegen Hainsbach/Geiselhöring folgte. Danach gab es nur noch Siege, 4-3 in Pattendorf, 4-0 bei Wildenberg/Biburg und vor Wochenfrist schlug man Bayerbach mit 3-1. Das Formhoch und der Tabellenplatz weisen unserem Gast in der heutigen Begegnung eindeutig die Favoritenrolle zu.

Unser SVO hat in der letzten Partie gegen die favorisierten Pattendorfer mit einem grandiosen 3-2 Sieg-die einheimischen Anhänger von den Stühlen gerissen. Die Grundlage dieses Erfolges war eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Und eine geschlossene Mannschaftsleistung ist auch heute wieder die Grundvoraussetzung, um Zählbares zu erringen! Denn die heutige Aufgabe ist ein echter Prüfstein, an den wie folgt heranzugehen sein wird: mit hundertprozentiger Disziplin, Konzentration, Einsatz- und Laufbereitschaft sowie absolutem Siegeswillen!!!

Spielbericht Sonntag, 11.09.2022
SV Oberlindhart I - SV Pattendorf I - 3:2 (1:1)

Nach der letztlich deutlichen Niederlage gegen den Aufstiegsaspiranten aus Hainsbach resp. Geiselhöring war Wiedergutmachung angesagt.

Die äußeren Bedingungen an diesem frühherbstlich anmutenden Sonntag waren hervorragend, ein unglaublich gepflegter Rasen (Dank an Charl Limmer nebst Helferschaft), herrlicher – zumindest zeitweise - Sonnenschein (danach sah es am Morgen wahrlich nicht aus), der durch das eine oder andere Wölkchen gemildert wurde, äußerst angenehme 21 Grad Celsius und eine stattliche Kulisse -es waren 110 handgezählte Tifosi - bildeten einen schönen Rahmen.

Das Fazit zu „Wiedergutmachung war angesagt“ ausnahmsweise vorweg: es war mehr als das! Unsere Truppe begeisterte…, zumindest ab der 30. Minute. Vorher stolperten wir, man muß es so sagen, von einer Verlegenheit in die andere, da passte gar nichts zusammen, hinten nicht, vorne nicht, und in der Mitte ergab sich dasselbe Bild.

Da waren wir meilenweit, gut meilenweit nicht, das geht ja schlechterdings nicht, aber so weit weg vom Gegner, daß man eben…zu weit vom Gegner weg ist. Viel zu weit.

Da hatten wir eine Raumaufteilung, die die Bezeichnung nicht verdient.

Da hatten wir nicht den, wie man im Rheinland so schön sagt, „Pack-an“.

Da waren wir, kurz gefasst, nicht im Spiel.

Zugegeben, Trainer Stefan Obermaier mußte auch umstellen, Daniel Zisch durfte schiedsrichterbedingt nicht mitmachen, für ihn agierte Hans Danzer in der letzten Linie, damit fehlte natürlich dessen Offensivkraft im Mittelfeld. Dafür konnten wir Amiel Mambuini Ndongala wieder bewundern, der aus dem Urlaub zurückgekehrt war, aber im ersten Abschnitt noch mit Akklimatisierungsschwierigkeiten zu kämpfen hatte.

Wie erwähnt, wir waren nicht im Match, der Favorit aus dem Altlandkreis Rottenburg münzte diese „Fehlstelle“ in der 29. Minute in ein Tor um. Eines muß man jedoch konzedieren, es war ein phantastischer Treffer nach einem wunderschönen Konter der hellblau Gewandeten, die bringen die Kugel in unseren Sechzehner und plötzlich langt einer hin und hämmert die Schweinsblase unter den Balken, daß es eine wahre Freude war. Öhhhhmmm, wieso hatte der Torschütze eigentlich ein rotes Jersey an? Oh, in der Statistik steht doch tatsächlich eine englische Abkürzung: OG. Own Goal. 0-1.

Da waren wir, die Zaungäste, ziemlich bedient. Aber nicht so bedient, um das 1-1 zu verpassen. Unsere Burschen ließen den Kopf nämlich nicht hängen, sondern ritten, das war großartig, die Attacke! Tomáš Marek brachte das Leder zu Simon Bauer, der leitet weiter auf Patrick Pöschl, Pat ist in Position, wechselt auf sein starkes linkes Bein und versenkt den Ball zu seinem ersten Pflichtspieltor für unseren SVO zum 1-1 ins Netz. Juuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhuuuuuuuu!

Fünf Minuten später zeigt Hans Danzer, was ein grandioser Block ist, indem er seinen Kontrahenten, na klar, grandios blockt.

Im Tor stand Nessi, das bewies er uns eindrucksvoll drei Zeigerumdrehungen später, als er einen Weitschuss zurück ins Feld, völlig Nessi-like, faustet!

Angeführt wurden unsere Burschen von Thomas Vielsmeier, der mit heroischem Einsatz, wie in der 40. Minute vorgeführt, voranging.

Zwei Minuten vor dem Intervall lernen wir, daß der Schiedsrichter, der, so sagt man es immer, Luft sein sollte, es tatsächlich nicht ist. Denn der Referee wurde dorthin getroffen, wo bei einer Person mit xy-Chromosomen - ach hör doch auf mit diesem gequollenen, geschwollenen Gequatsche, bei einem Mannsbild eben – ganz offensichtlich KEINE Luft ist.

Er wurde also dorthin getroffen, wo es sehr weh tut, konnte aber nach kurzen Lockerungsübungen

Symbolbild. Unser Referee trug gelb (und leitete übrigens, auch gemessen an der stetig zunehmenden Brisanz der Partie, sehr gut!).

45           Im zweiten Abschnitt konnte Simon Bauer nicht mehr so recht mitmachen, aber nicht, weil er nicht mehr wollte, nein, das lag eher an einem Vorfall in der letzten Minute der ersten Halbzeit, als er vom Gästetorwart in einer Weise gerammt wurde, die sogar unseren Freistoßspezialisten beeindruckte. Und das will was heißen.

Lagebeurteilung zum Pausentee: die erste halbe Stunde vergeigt, aber die Reaktion nach dem Rückstand war großartig. Und es ist ja noch alles drin!

49           Freistoß Stefan Beck von der Mittellinie. Abseits.

51           Zweikampf von Hans Danzer an der Mittellinie. Sein Kontrahent verletzt sich. Behandlungspause.

53           Jan Unfried zwingt seinen Gegenspieler zum Ballverlust. Richtig gelesen, er zwingt ihn. Das war nur noch geil. Falls jetzt falsche Interpretationen aufkommen sollten: Jan handelte – und das muß man jetzt mal rausstellen, denn das ist unbedingt erwähnenswert - regelkonform, wie immer.

60           Wie schlagen einen Klasse Ball in den gegnerischen Strafraum. Ein Pfiff ertönt. Was? Die heimischen Anhänger sehen sich an. Was pfeift er denn? Abseits? Abseits! Aber war das wirklich Abseits?

62           Foul an Hans Danzer. Stefan Beck tritt den Freistoß, Hannes Bauer kommt im 16er an den Ball, schießt sofort, der Ball landet im Kreuzeck, Tooooooooo….., jedenfalls sahen wir das schon so, aber der Ball landet NICHT im Kreuzeck, weil der Gästezerberus die Kugel mit einem phantastischem, einem elektrischen Reflex noch ablenken kann. Wahnsinn. Klasse, von beiden, von Johannes und vom Goalie. Danach bringen wir das Leder nochmals in den neuralgischen Bereich, Vielsi feuert, aber drüber.

65           Wieder ein Freistoß von Beckos, das versandet allerdings.

67           Nun ist Pattendorf in unserer Box. Gefahr!!! Schuß. Gott sei Dank vorbei.

68           Florian Selmer wird aus kurzer Distanz angeschossen, vom Ball am Kopf getroffen. Das war schmerzhaft und erforderte eine Behandlung. Amiel kommt für ihn zurück ins Team. Damit bewies unser Trainer Stefan Obermaier ein „Händchen“, wie sich eine Viertelstunde später zeigen würde. Und dieses „Händchen“ sollte zwei Tage danach auch seinen Niederschlag in der „FuPa-Elf der Woche“ finden!

Aus dem Urlaub direkt in die „Elf der Woche“. Respekt!

71           Nun kommt die Arroganz ins Spiel. Bei Arroganz denkt man vielleicht an abgehobene Politiker oder an neureiche Schnösel oder an selbstgerechte ARD-/ZDF-Intendant_*\INNEN oder an peinliche C-Promis oder an…., aber bestimmt nicht daran, daß ein Fußballer in unseren Breiten bzw. Spielklassen eine Gelbe Karte bzw. eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe „wg. Arroganz“ bekommen könnte. Daß ausgerechnet Pat Pöschl das Gelbe-Karte-bzw.-Zeitstrafe—"wg-Arroganz“-Opfer sein würde, ist dann aber schon mehr als grotesk.

72           Nun erhält Beckos den Gelben Karton.

76           Großartig, wie sich unsere Männer gegen den Gegner – nicht vergessen, wir sind „wg. Arroganz“ in Unterzahl!!! – reinhauen.

78           Stefan Bauer, der rechts mächtig Dampf machte, hat sich (ohne Gegnereinwirkung) verletzt und muß raus, Ali Rogl nimmt seinen Platz ein.

82           Nun schlägt Beckos wieder einen seiner gefürchteten Freistöße aus der Distanz. Johannes Bauer gibt zu Benny Danzer, dieser leitet zu Amiel Mambuini Ndongala und Amiel bricht den Bann, bricht seinen Bann, schießt ebenfalls ein Premierentor, nämlich sein erstes Pflichtspieltor in dieser Spielzeit. Und erweist dem durchaus noch agrarisch geprägten Umfeld unseres Klubs die Ehre, läßt sich nicht lumpen und erzielt unseren Führungstreffer mit einem klassischen Bauernspitz! Suuuuuuuper.

83           Sofort nach Wiederanpfiff die nächste Dreier-Kombi, die über Patrick Pöschl und Johannes Bauer ihren Abnehmer erneut bei Amiel findet. Auch dieses Mal fackelt Amiel nicht lange, macht kurzen Prozess und donnert die Kugel (nun mit Vollspann und 195 km/h) in die Maschen. 3-1.

84           Pattendorf schlägt mit einem Kopfball nach einer Ecke zurück. 3-2. Eine kalte Dusche (ist möglicherweise ganz im Sinne eines Kinderbuchautors und erstaunlicherweise Wirtschaftsministers namens Märchenrobert, dessen wirtschaftswissenschaftliche (Kern)kompetenz sich im Aufzählen von Duschdauer und -temperatur erschöpft), die jedoch nur den Kampfgeist und die Widerstandskraft (an diese Reaktion sollten Märchenrobert und Konsorten auch mal denken!) der Unsrigen noch mehr anfacht.

85-90     Jetzt wurde es turbulent, ging es richtig rund. Leck mich fett, war da Pfeffer drin. War aber auch kein Wunder. Pattendorf warf jetzt wirklich alles nach vorne.

90+1      Hannes Bauer klärt in letzter Not. Wo? Auf der Torlinie, da darf man wohl den Terminus „in letzter Not“ berechtigterweise verwenden.

90+4      Der Gäste-Keeper geht mit nach vorne. Der Druck wird unerträglich. Und immer noch kein Ende in Sicht.

90+??? Irgendwann in dieser insgesamt achtminütigen (!) Nachspielzeit zündete der Schiri auch noch sein Kartenfeuerwerk, das ging Schlag auf Schlag, sodaß man richtiggehend den Überblick verlor bei diesem Verwarnungs- und-Bestrafungs-Karten-GangBang, es gab Gelbe, Gelb-Rote und eine glatt Rote Karte/n, daß es vor Farben nur noch so spritzte. Von der Höchststrafe blieben wir verschont, die absolute Arschkarte bekam ein Gästespieler vor die Nase gehalten

 

Sehr kenntnisreich und amüsant, wie immer, hier zum Thema „Moderne Kunst“: Ephraim Kishon.

90+8      Abpfiff.

Resümee: das war nichts für schwache Nerven. Ach was, das war genau das Richtige für unsere Nerven. Männer, vielen, vielen Dank für dieses Fest. Merci beaucoup. Da capo!

SV Oberlindhart II - SV Pattendorf II - 1:4 (1:2)

Die Reserve hielt in der ersten Halbzeit gut mit, ging sogar in Führung (noch ein erstes Saisontor, hier von Seán McMahon). Im zweiten Abschnitt kam aber dann zu wenig. Schade. Da wäre mehr drin gewesen.



										

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