SV Oberlindhart 1932 e. V.
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Saison 2018/2019 -A-Klasse Mallersdorf
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**Labertalderby gegen Laberweinting**Labertalderby gegen Laberweinting**Labertalderby gegen Laberweinting**



5. Spieltag - Mittwoch, 15.08.2018
SV Oberlindhart II - VfR Laberweinting II - 15.00 Uhr
SV Oberlindhart I - VfR Laberweinting I - 17.00 Uhr


Weitere Ergebnisse und Tabellen des SVO:

Vorbericht zum 05. Spieltag, 15.08.2018
SV Oberlindhart - VfR Laberweinting

Heute, am 15. August, an dem Rudi Kargus- in den 70er und 80er Jahren einer der besten Torleute Deutschlands - seinen 66. Geburtstag feiert, steht die Partie gegen die Athleten des VfR Laberweinting auf dem Programm, die wir zusammen mit ihrem Anhang auf das Herzlichste bei uns in Oberlindhart begrüßen.

Wir heißen mit dem VfR den aktuellen Tabellenneunten unseres Klassements willkommen. Dabei haben unsere Gäste, wie wir auch, drei Saisonspiele bestritten, in denen man Dornwang und Moosthenning knapp unterlag, Ergoldsbach II aber klar in die Schranken verweisen konnte. Laberweinting konnte sich im Vorfeld der Saison in der Offensive verstärken, Firomsa, der Neuzugang aus Mallersdorf hat bereits drei Treffer erzielt, zusammen mit Hausladen und Glöbl ist der Angriff die schärfste Waffe des letztjährigen Tabellenfünften, der in der heutigen Partie als Favorit anzusehen ist.

Unser SVO war im Auftaktmatch in Bayerbach chancenlos, steigerte sich gegen Hainsbach, gab aber diese Partei nach gutem Beginn aus der Hand. Das Spiel am vergangenen Sonntag in Postau war ein Schritt in die richtige Richtung, allerdings leistete man sich einige Nachlässigkeiten zuviel, sodass man auch nach dem dritten Match ohne Zählbares die Heimreise antreten musste.

Die heutige Aufgabe ist ein echter Prüfstein, an den wie folgt heranzugehen sein wird: mit hundertprozentiger Disziplin, Konzentration, Einsatz- und Laufbereitschaft sowie absolutem Siegeswillen!!!

Möge der Bessere gewinnen!

Was sonst noch am 15. August geschah:

1455: Herzog Georg der Reiche aus dem Hause Wittelsbach wird in Burghausen geboren. 20 Jahre später wird er die polnische Königstochter Jadwiga in Landshut ehelichen. Diese Vermählung wird als Landshuter Hochzeit in die Geschichte eingehen. Übrigens, die Landshuter Hochzeit wurde 2018 in das Bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen. Das Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes ist ja bekanntlich eine Zusammenstellung bedeutender immaterieller Kulturgüter in der Bundesrepublik Deutschland. Uiuiui, sowas gibt es? Kann das sein? Das ist ja fast nicht zu glauben: Kultur, Deutschland, deutsche Kultur. War da nicht etwas? Ah ja, da hat mal jemand was geäußert. Am 14. Mai 2017 hatte sich eine besonders hochbegabte Person bemüßigt gefühlt, im TAGESSPIEGEL, einem Blättchen der Holtzbrinck-Gruppe, der Deutschen Öffentlichkeit die Weisheit „Eine spezifisch deutsche Kultur ist, jenseits der Sprache, schlicht nicht identifizierbar“ aufzuschreiben. Tja, dieser Satz qualifiziert seine Verfasserin eindeutig zur Mitgliedschaft im elitären Club der bedeutendsten Denkerinnen des Jahrhunderts. Was ist aus dieser besonders hochbegabten Person eigentlich geworden???

 


Nachbericht vom 04. Spieltag, 12.08.2018
SC Postau I - SV Oberlindhart I - 3:1 (2:0)

>>Gutes Spiel. Zeitweise<<
>>Das nächste Mal bitte von Anpfiff bis Abpfiff <<

Zum zweiten Auswärtsspiel mußte man zum Meisterschaftsfavoriten nach Postau. Der Papierform nach ein ganz schwerer Brocken. Wie sich herausstellte, waren die Gastgeber auch „in echt“ der erwartbar starke Kontrahent.

Die Hausherren legten dann auch los wie die Feuerwehr und drückten uns vom Anpfiff weg in unsere Hälfte rein. Nach vier Spielminuten wird es nach einem Freistoß an der rechten Seitenlinie richtig gefährlich, der abnehmende Stürmer verfehlt unseren Kasten nur knapp. Kurz darauf ein weiterer Freistoß, dieses Mal auf der anderen Seite, nahe der Eckfahne. Der Schütze fabriziert eine extrem vertrackte Bogenlampe, der Ball knallt an den zweiten Pfosten, puuhhhh, da hatten wir Glück.

Wenig später leisten wir uns erneut einen Ballverlust. Tja, das war ein Manko in unserem Spiel, ständig diese Ballverluste. Bei der brutalen Hitze – das Thermometer wollte sich, trotz des späten Anstoßtermins um 17 Uhr, in keiner Sekunde der Partie unter die 31 Grad Marke bewegen -  ist das natürlich dem eigenen Fortkommen nicht sehr dienlich.

In der zehnten Minute müssen wir Postau eine Ecke konzedieren. Die Ecke kommt herein, Stefan Beck klärt den Ball. Plötzlich ein Pfiff. ??? Die drei Fragezeichen deuten es an: aus unserer Sicht war DAS kein Elfmeter. Hilft uns aber auch nichts, Die Platzherren sagen danke schön und netzen zum 1-0 ein. Ein Wort zum Unparteiischen: auch wenn wir mit der Entscheidung in Spielminute 10 nicht vollumfänglich einverstanden waren, der Referee zeigte eine gute Spielleitung!

Nach dem Führungstreffer kamen wir nun etwas besser in das Match. Allerdings mussten wir in der 17. Minute nach einem weiteren Freistoß der Gastgeber erneut auf Kosten einer Ecke retten. Und hatten wieder Glück: die Ecke kommt, ein Einheimischer kommt an das Leder und….Ja und? Und kann einen absoluten Hammer auspacken. Das darf nicht passieren! Da haben wir zugeschaut. Anstatt einzugreifen. Eingegriffen hat dann Stephan Hossinger, der diese Granate entschärfte.

In der 20. Minute erfahren wir, dass die Regeln der FIFA auch in der C-Klasse eingehalten werden müssen. In diesem Fall die sehr bedeutsame Anweisung der obersten Fußball-Funktionäre, daß es den Mannschaftsverantwortlichen nicht gestattet ist, das ihnen zugewiesene Geviert – Fachausdruck „Coaching Zone“ - zu verlassen. Der betroffene Coach (der Autor weiß, welcher der beiden Übungsleiter diszipliniert wurde) hatte dies im Überschwang nicht beachtet und wurde auf den Regelverstoß hingewiesen.

Wenig später eine weitere Ecke für Postau, die wir abwehren und unsererseits einen Angriff vortragen können, der nur mit einem Foulspiel an Andi Hohenester gestoppt werden kann. Der Freistoß von Stefan Beck geht aber in die zweite Etage.

Nach einer halben Stunde erneut ein von Beckos getretener Freistoß, aber Jakub Krýsl kommt nicht zum Kopfball. Wir bleiben dran und stiften kurz danach große Verwirrung im Sechzehner der Hausherren, können aber daraus kein Kapital schlagen.

Nach einer weiteren Zeigerumdrehung tritt Stefan Beck den nächsten Freistoß, Jakub Kovar verlängert den Ball, ahhhhhhh, knapp vorbei. Und drei Minuten danach holt Jakub Krýsl den nächsten Freistoß heraus, doch auch dieser Versuch verfehlt sein Ziel.

In der 39. Minute werden wir Zeugen eines äußerst sehenswerten Spielzugs. Von Postau. Große Gefahr. Was wir an Stefan Beck haben, zeigt sich in dieser Szene. Wie Beckos diese Gefahr als Einzelkämpfer bannt, ist ebenso sehenswert wie der Spielzug.

Der Favorit setzt uns weiter zu. Kurz vor der Pause drücken die uns wieder rein, wir wehren ab, wehren ab, wehren ab. Plötzlich kommt der Ball in den Fünfeinhalber, prallt an das Knie eines Angreifers. Und landet neben dem Pfosten. In unserem Gehäuse. 2-0. Da möchtest Du nur noch schreien. Es ist zum Mäuse melken.

Zwischenfazit zur Pause: Der Favorit ist nicht übermächtig. Führt aber. Wir müssen konzentrierter rangehen!

Gleich nach Wiederbeginn ein schöner Angriff der Unseren, aber der letzte Pass gelingt nicht. Danach tut sich wenig. Zwölf Minuten lang. Bei einem 0-2 ist das für den Führenden ausreichend, für den, der hinten liegt, ist es zu wenig. Erst in der 58. Minute kommen wir wieder ran, erkämpfen eine Ecke, die jedoch abgewehrt wird. Danach verflacht die Partie.

Nach rund 70 Minuten ein Angriff der Gastgeber, Stephan Hossinger wirft sich bravourös rein und vereitelt die Chance. Unsere Mannschaft wird jetzt stärker. Nach einem 35m Freistoß von Beckos kommen wir aber wieder nicht an das Leder ran.

Eine Viertelstunde vor Schluss der nächste Schlag: Robert Ullrich muss raus, Gelb-Rot. Jetzt wird es noch schwerer. Wir geben aber nicht auf, auch nicht in Unterzahl. In der 81. Spielminute wird Florian Selmer gefoult. Im Strafraum. Den fälligen Strafstoß verwandelt Jakub Krýsl sicher. Wir werfen noch einmal alles nach vorne, es will uns aber nichts Zählbares mehr gelingen. Entschieden wird die Partie dann in der Schlussminute, als die Hausherren nach einem Konter den zweiten Foulelfmeter erhalten und diesen versenken.

Fazit: Der Gegner war der Favorit. Dass unsere Mannschaft mithalten kann, hat sie gezeigt. Wir müssen diese Leistung aber die gesamten 90 Minuten auf den Platz bringen. Dann stellen sich auch die Ergebnisse ein. Wenn nicht, dann nicht.



SC Postau II - SV Oberlindhart II - 1:5 (0:1)

>>Oberlindhart schreibt an<<
>>Hattrick für Pawlo<<

Ja, unsere Zweite schreibt erstmals an (der Autor war kurzzeitig außer Landes und hat diesen Ausdruck im Boulevardblatt OESTERREICH entdeckt und, aufgrund der Güte dieser Formulierung, für die SVO-Berichterstattung übernommen). Der Sieg war auch der Höhe nach verdient, denn unsere Truppe um Kapitän Christoph „Jeuny“ Kreutz (Florian Dießl war verhindert) und Playermanager Christian Forster beherrschte den Gegner eindeutig. Bereits in der ersten Halbzeit zeigte sich unser SVO deutlich überlegen und verweigerte den favorisierten Platzherren jegliche Torchance. Mit dem 0-1 Rückstand, Torschütze war Alexander Pawlitschko, konnte sich der SCP noch glücklich schätzen. Im zweiten Abschnitt gab es dann kein Halten mehr. Florian Selmer stieß mit einem souverän verwandelten Foulelfmeter, den Martin Kreutz herausgeholt hatte, als erster ins Horn. Stefan Englbrecht und Alex Pawlitschko, der seinem Führungstreffer zwei weitere Knaller hinzufügte und damit seinen ersten Hattrick für unseren SV Oberlindhart erzielte, machten den Deckel drauf. Dass unsere Leute wissen, was sich als Gast gehört, zeigte die Schlussminute, in der man den Gastgebern den Ehrentreffer gestattete. Erwähnenswertes Detail am Rande: Jeuny war ein vorbildlicher Spielführer, was sich nicht zuletzt darin zeigte daß er schon das, ACHTUNG, zweite (!!!) Mal in Folge eine Partie ohne gelbe Karte beendete. Eine in der Tat beeindruckende SERIE.

Spielbericht vom 02. Spieltag, 28.07.2018, TSV Bayerbach - SVO



										

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